Gorber's First Day Reunited

Permalink 20/08/08 @ 05:03:00 pm , Categories: Research, Gorber  


With thanks to Familie Busekros for forwarding this latest update - a statement by Christa Widmer.

[I do hope I have done justice to the translation this time - my aim is for it to be authentic but readable. I continue to realise that there is no such thing as a direct translation as there are also idiomatic nuances that only acculturation would explain.]

Anyway folks, here is the latest on the Gorber family......

Original GermanOffered English translation
19.08.2008

Mitteilung über Fam. Gorber, von der alle minderjährigen Kinder im Januar weggenommen wurden:

Vor ca. 2 Wochen durfte endlich wenigstens der 3-jährige David wieder nach Hause, was sowohl für die Eltern als auch für ihn eine große Freude und Erleichterung war. David ist ein richtiger kleiner Sonnenschein, ständig heiter und gesprächig. Die Mutter sagte mir, dass er ihr immer nachgelaufen sei wie ein kleines Hündchen, so pflegeleicht war und so lieb.

Auch heute haben wir eine freudige Nachricht: Die 3 kleineren Gorber-Mädchen waren ja nun schon seit fast 8 Monaten vom Elternhaus ferngehalten worden, obwohl sie so oft bekundeten, dass sie sich danach sehnen, in ihre Familie zurückkehren zu dürfen. Die Eltern durften nur 1-mal wöchentlich für 2 1/2 Stunden zu Besuch kommen. Der Abschied fiel ihnen immer so schwer; Rebecka weinte jeweils sehr.

Doch nun durften sie heute morgen endlich nach Hause - wenigstens für die letzten 12 Tage der Ferien. Die anderen Kinder im Kinderheim hatten von Anfang an die Ferien in ihren Elternhäusern verbringen dürfen - abgesehen von dem Zeltlager, das für alle Heimkinder organisiert worden war, wohin auch die Gorber-Kinder mitfahren mußten. So waren sie die vergangenen 2 Wochen fast ganz allein im Kinderheim.

Jetzt sind sie ganz ausgelassen vor Freude, dass sie endlich wieder zu Hause sein dürfen. Als sie heute morgen heimkamen, rannten sie gleich durch alle Zimmer, um sich alles anzuschauen, was ihnen von früher her so vertraut und lieb war, was sie so lange vermissen mussten.

Dann liefen sie draußen zu ihrem Lieblingskletterbaum - ein Walnußbaum -, auf dem sie ein Baumhaus haben. Anschließend sprangen sie in der Scheune herum. - So begann der erste Tag in ihrem geliebten Elternhaus.

Auch die beiden älteren weggenommenen Kinder aus dem Jugendheim, denen bei der Gerichtsverhandlung (29.07.08) wenigstens erlaubt wurde, die Wochenenden zu Hause zu verbringen, dürfen nun für die Zeit bis zum 1. September nach Hause. Sie sind alle sehr glücklich. Jedenfalls vorläufig, bis sie wieder ins ungeliebte Heim müssen.

Eines der Kinder hatte in einem Test auf die Frage hin, ob ihnen irgendetwas zu Hause nicht gefalle, geantwortet: "Es gibt nichts bei uns zu Hause, was mir nicht gefallen würde." Es waren so viele Fragen gestellt worden, mit denen man das Elternhaus ausspionieren wollte - schrecklich! Doch die Gorber-Kinder haben sich im Heim tapfer gehalten. Die 12-jährige Thea nahm sich so mütterlich des damals erst 2-jährigen David an, wie auch die 10-j. Esther sich der 7-j. Rebecka annahm. Es ist so bewegend, wenn man in den Satzergänzungstesten des Gutachtens über die Kinder liest:


z.B. von Sarai (17):
"

  • Vater... ist ein sehr liebevoller Vater, der sehr um das Wohl seiner Kinder besorgt ist.

  • Meine Familie... ist mein Heim, ist hinter mir, wir gehören zusammen, wir verstehen uns sehr gut, einer hilft dem anderen wenn er nicht zurecht
    kommt und ist ein Stück heile Welt bisher und immer noch.


  • Mich bedrückt... dass ich jetzt nicht bei meinen Eltern sein kann.

  • Meine Geschwister... sind eigentlich alle sehr nett und wir verstehen uns sehr gut.

  • Mir geht es am besten... zu Hause.

  • Am meisten wünsche ich mir... klar, zu Hause zu sein.
"

oder von Prisca (14):
"
  • Ich brauche... tägliche Orientierung von Gott.

  • Es macht mir Spaß... mit meinen Geschwistern etwas zu unternehmen.

  • Manchmal träume ich... von zuhause.

  • Ich bin sehr... niedergeschlagen, dass ich in diesem Heim sein muss.

  • Manchmal fühle ich... dass sich mein Vater um uns besonders oft kümmert.

  • Mutter... ist auf dem Weg der Genesung. (PS: Das war noch im Februar, als sie das geschrieben hat; mittlerweile ist die Mutter - Gott sei's gedankt! - längst wieder gesund!

  • Hoffentlich... dürfen wir bald nach Hause

  • Vater... nimmt die Sache sehr ernst und ist außerdem sehr liebevoll zu uns.

  • Meine Familie... wurde auseinander gerissen.

  • Am liebsten... würde ich sofort nach Hause gehen.

  • Meine Gedanken... sind oft zuhause.

  • Meine Geschwister... sind sehr lieb und nett.

  • Mir geht es am besten... wenn ich zuhause bin.
"


Oder von Thea (12):
"
  • Vater... mag mich und der ist nett.

  • Meine Eltern... die sind sehr gut.

  • Am meisten wünsche ich mir... dass ich bald wieder heim kann.
"


Oder von Esther (10):
(Beim "Familiestellen":) Die Eltern stellt sie sehr nah, Esther lässt keinen Platz zwischen sich und ihnen. Sie verstehe sich mit ihnen sehr gut.

Zur momentanen Situation berichtet Esther, dass sie alle sehr vermisse, so schnell wie möglich nach Hause wolle und sich zu Hause sehr wohl fühle.

Im emotionalen Bereich gibt Esther keine Belastung an. Sie vermisst ihre Familie sehr, ist aber eindeutig zuversichtlich, dass sie bald wieder zusammen sind. Die Familie ist für Esther sehr wichtig, sie gibt ihr aus ihrer Sicht viel Sicherheit und Geborgenheit.


Oder von Rebecka (7):"

  • Mutter...vermisse ich sehr, hoffentlich.. .komme ich bald wieder nach Hause,

  • Vater...mag mich sehr und mag ich sehr,

  • die glücklichste Zeit...wenn meine Eltern zu Besuch kommen,

  • meine Geschwister...sind sehr lieb,

  • mir geht es am besten...zu Hause, nicht im Kinderheim,

  • meine Eltern...sind sehr gut,

  • am meisten wünsche ich mir. ..dass ich zu Hause bin,

  • am liebsten würde ich jetzt. ..nach Hause gehen.
"
Beim Familiestellen: Sie eröffnet ihre Schilderung mit dem Kommentar: "Es gibt nichts, was ich nicht gut finde in der Familie". Das Verhältnis zwischen den Eltern beschreibt sie als sehr gut, es gebe sehr wenig Streit zwischen beiden. Sie selbst verstehe sich am besten mit Miriam, mit ihr zusammen habe sie auch ihre Dienste. Sie habe aber eigentlich mit niemandem Streit in der Familie.

Beim Geschichten erzählen berichtet Rebecca zum Motiv "Wohnzimmer" folgendes: "Hier gibt es ein großes Sofa und einen großen Teppich, keinen Fernseher. Wir essen meistens im Wohnzimmer, alle gemeinsam. Da ist es schön. Beten tun wir auch hier, 3 mal am Tag. Da will ich wieder hin, mir fehlt einfach mein Zuhause. Sonst tun wir noch spazieren, Küchenarbeiten und Hausaufgaben machen und Playmobil spielen."

Doch nun soll es genug sein. - Am 3. September ist der Termin für die Eltern, um das psychiatrische Gutachten erstellen zu lassen; hoffentlich merkt der Psychiater, dass die Mutter wieder ganz gesund und der Vater nicht psychisch krank ist (was durch Mißverständnisse und Verunglimpfungen als Gerücht aufkam). Mit Psychiatern ist das ja manchmal ein Problem. Sie können aus allen möglichen Worten oder Verhaltensbeobachtungen "psychische Krankheiten" herauslesen, die gar nicht existieren. - Unter dem Kommunismus wurden Gläubige oft als "psychisch krank" in die Psychiatrie eingewiesen. Der Christliche Glaube wird auch hierzulande schon fast als krankhaft angesehen.

Ich weiß nicht, ob Sie schon wissen, dass Herr Heinz, ein christlicher Publizist, ständig über diesen Fall von Behördenwillkür berichtet auf seiner Webside: www.medrum.de Er hat heute auch einen schönen Artikel gebracht.

In der Hoffnung, dass Gott auch bei den lieben Gorbers alles zum Besten wendet, grüße ich herzlich

Christa Widmer


Statement about the Gorber family from whom all their dependent children were taken away, in January:

About 2 weeks ago, the 3-year-old David, was at least finally back home, which for the parents as for him was a great joy and relief. David is a real little sunshine, always cheerful and talkative. The mother told me that he always follows her around like a little dog, he is so low maintenance and so endearing.

And today we have joyous news: The 3 younger Gorber girls are allowed home, after being away for almost 8 months, even though they have often expressed their desire to return. The parents were allowed to visit with them only once a week for 2 1/2 hours. The farewell was always so difficult; Rebecka cried a lot.

But now they were finally allowed home this morning - at least for the last 12 days of the holidays. The other children in the children's home were allowed to spend the holidays in their parents homes - apart from camp, which was organised for all children's home residents, and that the Gorber children had to attend. So they were almost entirely alone during the last 2 weeks in the children's home.

Now they are completely wild with joy that they are finally allowed to be home again. When they came home this morning, they immediately ran through all the rooms, to inspect everything, that they previously treasured and was dear to them, what they had missed for so long.

Then they ran outside to their favourite climbing tree - a Walnut tree - in which they have a tree house. Then they jumped around in the barn. -- so began the first day in their beloved (parents') house.

The two older children that were removed to a youth home and who were granted permission at the hearing (29 July 2008) to spend the weekends at home, are also allowed to spend this time, until the 1st September, at home. They are all very happy. In any event, provisionally, until they must return to the despised (children's) home.

One of the children replied, in a test, to the question of whether they didn't like anything at home: "There is nothing in our home, that I don't like." There were so many questions asked, like they were trying to spy on the place (family home) - terrible! But the Gorber children have remained brave while in the (children's) home. The 12-year-old Thea took so motherly to the then only 2-year-old David, as did the 10-year-old Esther to the 7-year-old Rebecka. It is so moving when you read in the full report of the expert tests of the children:


e.g. by Sarai (17):"

  • Father ... is a very loving father, very concerned about the welfare of his children.

  • My family ... is my home, is behind me, we belong together, we understand each other really well, one helps the other if they need it, and is a piece of the ideal world up to now and still.
  • I am extremely saddened (depressed) ... that I can not be with my parents.

  • My siblings ... are all very nice and we understand each other well.

  • I prefer to be ... at home.

  • What I wish the most, ... clearly is to be at home.
"


or by Prisca (14):"

  • I need ... daily guidance from God.

  • It fun ... to do things with my siblings.

  • Sometimes I dream ... about home.

  • I am very ... disheartened that I have to be in this home.

  • Sometimes I feel ... that my father worries about us the most.

  • Mother ... is on the road to recovery. (PS: That was in February, when she wrote that; in between the mother is - thank God - healthy again!)

  • Hopefully ... we will be allowed home soon

  • Father ... takes the matter very seriously and is very loving to us regardless.

  • My family ... was torn apart.

  • What I want the most ...is to go home immediately.

  • My thoughts ... are often of home.

  • My siblings ... are very sweet and likeable.

  • I feel most happy ... when I'm at home.

"


Or by Thea (12):"

  • Father ... I like him and he is nice.

  • My parents ... they are very good.

  • Most of all I hope ... that I'll be back home soon.
"


Or by Esther (10):

(At the "family interview":) The parents sit close, Esther leaves no space between herself and them. She gets along with them very well.

Regarding the current situation, Esther reports that she misses everyone, and wants to go home as soon as possible and that she is happy at home.

Emotionally Esther shows no deficiency. She misses her family incredibly, but is clearly confident that they'll be back together soon. Family is important to Esther, it gives her from her point of view, certainty and security.


Or Rebecka (7):"

  • Mother ... I miss very much, hopefully ... I can go back home soon,

  • Father ... likes me very much and I like him very much

  • the happiest time is ... when my parents come to visit,

  • my siblings ... are very lovely,

  • I prefer to be ... at home, not in a children's home,

  • my parents... are very good,

  • Most of all, I wish ... that I was at home,

  • I would prefer now. .. to go home.
"

At the family interview: She opened her story (narration) with the comment: "There is nothing that I do not like in the family." The relationship between the parents she describes as very good, there are very few disputes between the two. She gets long the best with Miriam, who do their chores together. She apparently doesn't have any disputes with anyone in the family.

When Rebecca talks on the theme of the "living room" she explains the following: "There is a large sofa and a large rug, no TV. We eat mostly in the living room, all together. It is beautiful. We also pray here 3 times a day. I want to be back there, I am missing my home. Otherwise we go walking, work in the kitchen and do our homework and play with Playmobil. "

That should be enough for now - On 3 September is the parent's appointments for psychiatric evaluation, hopefully the psychiatrist will note that the mother is really healthy again and the father is not mentally ill (which through misunderstandings and slander became a rumour). With psychiatry this is sometimes a problem. You can choose from all sorts of words or behavioural observations and read into them a "mental disease", that doesn't exist. -- Under Communism believers were often referred to as "mentally ill" and committed to psychiatric institutions. The Christian faith is almost seen as a disease in this country too.

I'm not sure, if you already know that Mr. Heinz, a Christian journalist, regularly reports about these cases of the arbitrary decisions of authorities, on its website: www.medrum.de

He wrote a good article today too.

In the hope that God also works all things together for good for the dear Gorbers,

Kind regards

Christa Widmer


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